Erst Blumenwiese, dann neues Baugebiet in Emsbüren
Auf Initiative der CDU Emsbüren ist südlich der Richthofstraße eine Blumenwiese angelegt worden. Darauf verweisen (von links) Thomas Schütte, Niels Kruthoff und Matthias Stein. Im Jahr 2021 soll das Areal als Baugebiet ausgewiesen werden.Im November vergangenen Jahres hatte die CDU Emsbüren beschlossen, in der Gemeinde Emsbüren gegen das Insektensterben vorzugehen und zusammen mit der Gemeindeverwaltung sowie den hiesigen Landwirten Blühstreifen zu schaffen. Als erste große Fläche ist inzwischen die Fläche südlich der Richthofstraße bepflanzt worden, um die Zeit bis zum Beginn der Bauleitplanung zu nutzen. Schütte und Stein verwiesen darauf, dass die CDU-Fraktionsmitglieder zusammen rund 1000 Euro aufbrachten, um die Bepflanzung zu finanzieren. "Aktuell werden weitere Flächen ermittelt, auf denen ebenfalls Blühstreifen angelegt werden können", teilte Stein mit.
Nun folgt laut CDU der zweite Planungsschritt für die Fläche an der Richthofstraße. Anfang 2019 hatte die CDU den Entschluss gefasst, diese Fläche für die Wohnbebauung zu nutzen. Geplant ist hier ein innovatives Wohnkonzept. Ziel ist, einen gesunden Mix aus jungen und älteren Bauherren zu erreichen. Niels Kruthoff: "Wie der Bebauungsplan im Detail aussehen wird, soll im Herbst 2020 in den Gremien der Gemeinde beraten werden. Dann soll zudem festgelegt werden, wie viele Bauplätze angeboten werden."
Die CDU wolle auch dem Wunsch des Seniorenbeirats Emsbüren nachkommen, der sich schon seit langem zentrumsnahe Wohnkonzepte auch für die ältere Generation wünsche, betonten die Christdemokraten.Wie viele Bauplätze nördlich der Ludgeristraße beim Standort der neuen Kindertagesstätte entstehen, ist noch nicht bekannt. Um ein Ausbluten der kleinen Ortsteile zu verhindern, hält es Thomas Schütte, der auch Ortsbürgermeister von Gleesen ist, für dringend erforderlich, auch in den kleinen Ortsteilen Bauplätze anzubieten.